Bedeutung der Winkelabhängigkeit beim Doppler

Der Doppler-Shift F(d), d.h. die Frequenzänderung zwischen empfangener Frequenz F(r) (received) und gesendeter Frequenz F(t) (transmitted), wird nach der aufgeführten Formel gemessen. Wobei v für die Blutflussgeschwindigkeit steht. Stellt man die Formel nach der zu messenden Grösse v, der Flussgeschwindigkeit, um, wird die Bedeutung des Messwinkels θ für die Bestimmung deutlich. Die Sendefrequenz F(t) wird vorgewählt und ist somit […] weiterlesen

Vector Flow Imaging

Vector Flow Imaging (VFI) verwendet eine Technologie, die  sowohl in axialer als auch in lateraler Richtung „Oszillationen“ misst. Der Vektor, d.h. die Flussrichtung in jede beliebige Richtung, wird grafisch abgebildet, wobei die Farbskala die Strömunggeschwindigkeit und die Pfeile die Strömungsrichtung angeben [1-3]. Dadurch wird das Dopplerverfahren unabhängig vom Winkel. Ein Steering des Farbdopplerfensters (region of interest) […] weiterlesen

Powerdoppler (PWD)

Powerdoppler ist ein Synonym für den technisch genaueren Terminus „amplitudenkodierter Farbdoppler“. Daraus geht hervor, dass im Gegensatz zum Farbdoppler (CFM), der Frequenzverschiebungen als Farb- oder Kurvenspektrum richtungsabhängig kodiert, der Powerdoppler den Energiegehalt (Amplituden) der reflektierten Signale darstellt. Der Energiegehalt errechnet sich als Summe über alle gemessenen Doppler-Shifts. Die Skala für den Powerdoppler ist daher einfarbig, weil […] weiterlesen

Doppler Spiegelartefakt

Analog zur Entstehung von Spiegelartefakten im B-Bild, treten Spiegelungen auch von Dopplersignalen an Grenzflächen mit hohem Impedanzunterschied auf. Farbdoppler-Signale der A. subclavia werden, „gespiegelt“ durch die akustische Grenzschicht Pleura, in der Lunge dargestellt. Die Sequenz zeigt sonografisch-detektierte Gefässe in der Lunge, die anatomische nicht vorhanden sind. Das Messfenster des PW-Dopplers wird auf den Artefakt platziert und produziert je nach Stärke des Spiegelartefakt […] weiterlesen