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Sondenmanöver – Alignment

PART ist das Akronym für die „4 grossen Schallsondenmanöver“: PressureAlignmentRotating und Tilting, wobei Alignment (Angleichen, Anpassen, Ausrichten) hier als Überbegriff für das Sliding (Gleiten) zu verstehen ist.

Aligment, das Gleiten in verschiedene Richtungen, wird bei jeder ultraschallgestützten Blockade durchgeführt und ist für die Darstellung der Kanüle und der Zielstrukturen von herausragender Bedeutung.

Wird ein Nerv z. B. in der kurzen Achse (SAX) dargestellt und durch Gleiten verfolgt, wird umgangssprachlich der Terminus „short-slide verwendet. Durch einen „long-slide“ kann eine Zielstruktur, die in SAX dargestellt ist, seitlich oder in der Mitte des Ultraschallbildes positioniert werden (siehe Abbildung).

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Sondenmanöver – Wippen

Das SondenmanöverWippen (engl. rocking).

Wird die in-plane-Punktionstechnik mit einer nicht-ultraschalloptimierten Kanüle verwendet, kann durch Wippen die Sichtbarkeit der Kanüle verbessert werden, wenn aufgrund eines zunehmend orthograden Einschallwinkels zur Kanüle Ultraschallwellen vermehrt reflektiert werden. Dieses Manöver wird im Englischen als auch heel-in oder heel-toe-maneuvre bezeichnet.

Mit ultraschalloptimierten Kanülen, hat dieses Manöver in der Regionalanästhesie an Bedeutung verloren. Unbeabsichtigtes, unkontrolliertes Wippen wird häufig in Verwendung mit einer konvexen Ultraschallsonde beobachtet. In der Abdomensonographie wird es dagegen häufiger angewendet.

PART ist das Akronym für die 4 grossen Schallsondenmanöver: Pressure, Alignment, Rotating und Tilting. Korrekterweise müsste man das Akronym PART zuzüglich Rocking als PARRT bezeichnen.

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