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Kabelbrüche

Die Zuleitungen von den Ultraschallsonden bestehen aus mehreren (dünnen) Leitungen innerhalb der Ummantelung. Jeglicher „Stress“ auf die Zuleitung (durch Drücken, Quetschen, Zerren oder Knicken) kann zu Brüchen der einzelnen Leitungen führen. In der Folge können einzelne Elemente ausfallen (schleichender Verlust der Abbildungsqualität).

Die folgende Abbildung verdanken wir mit freundlicher Genehmigung Analogic Ultrasound GmbH.

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Gerätehinweise

Damit im Klinikalltag die Ultraschallsysteme keinen (oder nur geringen) Schaden erleiden, ist das Anbringen von Hinweisen für den Umgang mit den Sonden und dem Geräte hilfreich. Dies ersetzt nicht die obligate Geräteeinweisung, sondern dient als zusätzliche wiederholende Information. Sie beinhalteten insbesondere Hinweise

  • zum Transport;
  • der Fixierung der Schallsonden;
  •  zum Schutz der Sondenkabel;
  • und der Hygiene.

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Dorsaler Schallschatten

Artefakte-Schallschatten

Die vom Schallkopf ausgehende Schallwelle wird beim Durchdringen eines Mediums abgeschwächt. Sie verliert dabei an Energie und wird „leiser“. Jedes Medium hat seinen eigenen Abschwächungskoeffizienten. Je höher dieser ist, desto geringer ist der Anteil der Schallwelle, der weiter in das Gewebe eindringen kann. Für das bessere Verständnis lässt sich dieser Koeffizient auch als sog. „Half-Power-Distance“ ausdrücken. Diese beschreibt die Distanz, nach der die Energie eine Schallwelle auf die Hälfte der ursprünglichen reduziert wurde, d.h. nur noch halb so „laut“ ist.

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Dorsale Schallverstärkung

Artefakte-Schallverstaerkung

Strukturen, die den Schall gleich stark reflektieren, werden bei gleicher Entfernung vom Schallkopf gleich hell abgebildet werden. Die Schallwellen werden jedoch auf dem Weg zu und von dieser reflektierenden Struktur entsprechend den Absorptionseigenschaften des schallkopfwärts gelegenen Gewebes unterschiedlich stark abgeschwächt.

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Artefakte

Bei Artefakten denkt man zunächst unwillkürlich an unwahre bzw. trügerische Erscheinungen, die primär häufig mit negativen Assoziationen belegt sind. Sie entstehen durch wahre schallphysikalische Bedingungen (vgl. dorsaler Schallschatten oder dorsale Schallverstärkung), durch „naive“ Erwartungen des Schallgeräts (vgl. Reverberationen oder Spiegelartefakte) und durch falsche Annahmen bei der Signalverarbeitung (vgl. Bajonett-Phänomen).

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Compound Imaging

Die Technologie Compound-Imaging kommt in zwei Formen zur Anwendung, wobei ersteres für die ultraschallgestützte Regionalanästhesie strärker bedeutend ist: (1) räumliches Compound-Imaging (engl. spatial compound-imaging) und (2) frequenzabhängiges Compound-Imaging (engl.: frequency compound-imaging)

Beim Spatial Compound-Imaging werden die Ultraschallwellen in verschiedene Richtungen gelengt (engl.: steering). Dies wird durch eine elektronische Ansteuerung des Elemente in der Sonde erreicht. Die aus den verschiedenen Winkeln gewonnenen Einzelinformationen werden in Echtzeit zu einem B-Bild zusammengesetzt. Dadurch wird häufig eine bessere Darstellung von Nerven und Punktionskanülen erzielt (Abbildung 1).

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TGC – Streifen verrutscht

 

„Ich mach dich gesund“, sagte der Bär zum Tiger (Janosch ISBN 978-3257251036) als sein Streifen verrutscht war (Anm.: im AP-Röntgenbild). Wenn Sie verrutschte Streifen im Ultraschallbild haben, kann die Ursache die Verstellung eines Time-Gain-Compensation (TGC) sein.

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