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Sondenmanöver – Wippen

Das SondenmanöverWippen (engl. rocking).

Wird die in-plane-Punktionstechnik mit einer nicht-ultraschalloptimierten Kanüle verwendet, kann durch Wippen die Sichtbarkeit der Kanüle verbessert werden, wenn aufgrund eines zunehmend orthograden Einschallwinkels zur Kanüle Ultraschallwellen vermehrt reflektiert werden. Dieses Manöver wird im Englischen als auch heel-in oder heel-toe-maneuvre bezeichnet.

Mit ultraschalloptimierten Kanülen, hat dieses Manöver in der Regionalanästhesie an Bedeutung verloren. Unbeabsichtigtes, unkontrolliertes Wippen wird häufig in Verwendung mit einer konvexen Ultraschallsonde beobachtet. In der Abdomensonographie wird es dagegen häufiger angewendet.

PART ist das Akronym für die 4 grossen Schallsondenmanöver: Pressure, Alignment, Rotating und Tilting. Korrekterweise müsste man das Akronym PART zuzüglich Rocking als PARRT bezeichnen.

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Sondenmanöver – Gleiten

SondenmanöverGleiten (engl. sliding)

In der ultraschallgestützten Regionalanästhesie wird durch das Manöver Gleitenzwei besonders häufigeMethodenumgesetzt: Verfolgen (tracing) des Nerven (typisch in SAX Darstellung) und „Abholen“ der Punktionsnadel bei in-plane-Techniken, sofern die Kanüle nicht in der Ultraschallebene zu sehen ist.

Im Video wird der N. ischiadicus von proximal nach distal verfolgt. Es sind die zwei Nervenanteile, N. peroneus communis und N. tibialis, besonders gut auf Höhe des mittleren Oberschenkels zu sehen. Ferner Arteriae perforantes.

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Sondenmanöver – Rotieren

Schallkopfmanöver  „Rotieren“ / „Drehen“ (90°). Mit einer 90° Drehung, wird das Ziele in der zweiten Achse dargestellt (z. B. von SAX nach LAX). Bei der Rotation um 90° wird das Ziel in der Bildmitte positioniert. Hinweis: Dieses Manöver erfordert Übung. Die Drehung kann zur leichteren Durchführung mit zwei Händen durchgeführt werden.

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Sondenmanöver – Drücken

SchallkopfmanöverDrücken“ – Sondenandrück erhöhen und entlasten. Dieses Manöver wird in der Nervensonographie regelmässig durchgeführt. Ein erhöhter Druck der Sondenankopplung kann zu einer besseren Darstellung der Nerven führen. Im Beispielvideo gelangt so die Schallsonde näher zum N. ischiadicus. Ferner wird das ventral vom Nerven gelegene Gewebe komprimiert, was die die Schallleitung verändert und teilweise zu verbesserten Darstellung des Nerven führen kann.

Dies Manöver wird auch bei der Darstellung von Blutgefäßen und der Thrombosedetektion angewendet (Kompressionssonographie).

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TGC – Streifen verrutscht

 

„Ich mach dich gesund“, sagte der Bär zum Tiger (Janosch ISBN 978-3257251036) als sein Streifen verrutscht war (Anm.: im AP-Röntgenbild). Wenn Sie verrutschte Streifen im Ultraschallbild haben, kann die Ursache die Verstellung eines Time-Gain-Compensation (TGC) sein.

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Farbdopplerfenster

Um die Bildwiederholungsrate (framerate) hoch zu halten sollte das Fenster des Farbdopplers so schmal wie möglich und so gross wie notwendig eingestellt werden. Das Fenster wird auch als Region of Interest (ROI) oder das Sample Volume bezeichnet.

Je breiter das Farbdopplerfenster eingestellt, desto mehr Elemente müssen parallel die B-Bild-Daten und die Kodierung der Dopplersignale verarbeiten. Diese zusätzliche Belastung geht Zulasten der Bildwiederholungsrate.

Wird hingegen die Tiefe des Farbdopplerfenster, nicht aber die Breite erhöht, ändert sich die Bildwiederholungsrate NICHT signifikant. Die framerate wird hier maßgeblich durch die eingestellte Tiefe des Schallfensters bestimmt.

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