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Sondenmanöver – Gleiten

SondenmanöverGleiten (engl. sliding)

In der ultraschallgestützten Regionalanästhesie wird durch das Manöver Gleitenzwei besonders häufigeMethodenumgesetzt: Verfolgen (tracing) des Nerven (typisch in SAX Darstellung) und „Abholen“ der Punktionsnadel bei in-plane-Techniken, sofern die Kanüle nicht in der Ultraschallebene zu sehen ist.

Im Video wird der N. ischiadicus von proximal nach distal verfolgt. Es sind die zwei Nervenanteile, N. peroneus communis und N. tibialis, besonders gut auf Höhe des mittleren Oberschenkels zu sehen. Ferner Arteriae perforantes.

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Sondenmanöver – Drücken

SchallkopfmanöverDrücken“ – Sondenandrück erhöhen und entlasten. Dieses Manöver wird in der Nervensonographie regelmässig durchgeführt. Ein erhöhter Druck der Sondenankopplung kann zu einer besseren Darstellung der Nerven führen. Im Beispielvideo gelangt so die Schallsonde näher zum N. ischiadicus. Ferner wird das ventral vom Nerven gelegene Gewebe komprimiert, was die die Schallleitung verändert und teilweise zu verbesserten Darstellung des Nerven führen kann.

Dies Manöver wird auch bei der Darstellung von Blutgefäßen und der Thrombosedetektion angewendet (Kompressionssonographie).

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