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Blooming Artefakt

Der blooming-Artefakt beschreibt ein Farbdopplersignal, das über die Gefäßgrenzen hinaus geht. Die Gefäße erscheinen grösser als sie in Wahrheit sind. Der Artefakt ist in der Gefäßsonographie unerwünscht.

Der Artefakt wird daher auch als Colour-Bleed bezeichnet. Es „blutet“ in das umliegende Gewebe (Erinnerung: das Farbdopplerbild „liegt über“ dem B-Mode-Bild).

Anders formuliert, signalisiert Colour-Bleed  überdeutlich das Vorhandensein von Blutgefäßen. Bei ultraschallgestützten peripheren Nervenblockaden kann der blooming-Artefakt zur Vermeidung intravasaler Injektionen genutzt werden.

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B-Flow

Der konventionelle Farbdoppler wie auch der sogenannte Powerdoppler sind winkelabhängige Messverfahren. Bei einem Einschallwinkel von 90° ist kein Doppler-Shift zu messen. Dies steht im Kontrast zu Sonographie peripherer Nerven, die am besten im 90° Winkel dargestellt werden: das 90°-Problem ultraschallgestützter Nervenblockaden.

Das B-Flow-Verfahren ist eine doppler- und winkelunabhängige Technologie. Die Echoamplituden von kurz aufeinanderfolgenden Schallpulsen werden durch Subtraktion verglichen. Dadurch werden Echos von bewegten gegenüber stationären Geweben differenziert. Die Differenz wird im B-mode dargestellt. Aliasing oder Blooming-Artefakte treten nicht auf.

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